Datum: 07.09.2010 • Zeit: 17:33:46

Thema: Kinder und Kunst
:: Kinder-Bücher :::

kinderBücher:: Kinder-Bücher ::: Erst hat sie Bilder für die eigenen drei Kinder gemalt, dann für die Kinder ihrer Freunde und dann hat sie angefangen mit Kindern Figuren und Bilder zu entwickeln, später oder vorher wurden Geschichten dazu erfunden. Diese Bilder leben von der Interaktion zwischen Kindern und Künstlerin.

Nur so kann dieser besondere Ausdruck von Kreativität entstehen. In ihren Geschichten geht es meistens um ganz eigene, lebensfrohe Figuren. Diese Figuren gehen in ihrer künstlerischen Qualität oft über das Kindlich-sinnliche Erleben hinaus, sie sprechen auch Erwachsene an und verbinden Kind und Erwachsenen.


 irgendwie. Was Erwachsene und Kinder hier zusammenbringt, ist der spielerische Aspekt dieser Arbeiten. Das Spielerische bringt den Betrachter dazu, seinen eigenen Phantasien wieder mehr Spielraum zu geben. Frau Harrenkamp variiert durch Form & Farbe ihre Figuren. Sie spielt mit diesen Figuren und lässt Raum, so dass Geschichten zu den Figuren entstehen können. Oft entsteht der Wunsch, eigene Figur zu gestalten. Was für Figuren begegnen wir denn überhaupt, in welche andere Welten werden wir entführt? · Wir stranden in einer Unterwasserwelt: Hier ist es sumpfig und naß-kalt. Den Figuren begegnen wir nur flüchtig, weil ihre Formen immer wieder wegfließen. Vielleicht lädt diese Welt durch ihre Flüchtigkeit aber auch am ungemein zum Phantasieren Einige ihrer Bilder - und den sich dazu ergebenden Geschichten -will sie in einem Buch veröffentlichen. ein...· Im Cirkus dagegen begegnen wir einer glitzernden Welt. Hier ist alles Bühne, auf der man seine besonderen Fähigkeiten darstellen kann. Man kann in Rollen schlüpfen, man hat Publikum... · In den "königlichen Familien" begegnen wir gemütlichen Königen, ihren gutmütigen Frauen und ihren frechen Kindern. Hier gibt es die Prinzessin, die mit den Erbsen auf ihrer Riesennase jongliert oder jene, die Einradfahren lernt..."Anders" sind die hier dargestellten Kinder und einigen Kindern möchte man als Eltern lieber garnicht begegnen. Es sind Kinder, die mit dem Anspruch brav zu sein, so ganz und garnichts am Hut haben. Da begegnen wir einer sauer dreinblickenden, schmollenden Prinzessin oder dem frechen Prinzen, der beim Mittagstisch sein Teufelchen rauslässt. Die dargestellten Kinder stimmen mit unseren Bild von Königskindern so gar nicht überein, aber gerade das reizt...· " Ich erlebe es immer als eine Bereicherung meiner kreativen Arbeit, wenn ich mich auf die kindliche Phantasie und ihre originellen Ideen einlasse",







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